So funktioniert Funktionskleidung

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Funktionskleidung ist sowohl im Beruf als auch im Bereich Sport zu finden. Während die Funktionskleidung im beruflichen Feld beispielsweise dafür sorgt, dass der Feuerwehrmann sich mit seiner Ausrüstung auch durch in Flammen stehende Räume bewegen kann, stellt das sportliche Pendant sicher, dass sogar Wind und Wetter dem Athleten nichts anhaben können. Im Folgenden gehen wir auf jene Prinzipien ein, auf denen die wetterfeste Sportbekleidung basiert, damit selbst diejenigen, die mit diesem Begriff bisher wenig anfangen konnten, schon bald sagen können: „Ja, so funktioniert Funktionskleidung!“

So funktioniert Funktionskleidung im Bereich Sport

Funktionskleidung unterscheidet sich von einem normalen Baumwollhemd oder einer bequemen Jogginghose vor allem in Bezug auf das verwendete Material. Hierbei wird weniger auf natürliche Stoffe gesetzt, sondern auf die Eigenschaften moderner Materialien, welche durch chemische Verfahren künstlich hergestellt werden. Als ein Beispiel für ein solches Material sei Polyester genannt. Im Gegensatz zur Baumwolle speichern diese Stoffe auftretende Nässe, wie etwa Schweiß, nicht, sondern transportieren sie an die Oberfläche der Kleidung, wo sie verdampfen kann.

Das Resultat: Anstatt dass die Kleidung an der Haut festklebt und dieser ihre Wärme entzieht, bleibt eine dünne Luftschicht zwischen der Kleidung und der Haut bestehen, so dass der Körper seine Temperatur beibehalten kann. Dieser Effekt ist äußerst wichtig – gerade am Oberkörper des Sportlers, da hier die lebenswichtigen Organe sitzen. Diese müssen vor Wind und Wetter bestens geschützt werden, um die Gesundheit des Athleten zu gewährleisten.

Doch nicht nur das Material sorgt dafür, dass Funktionskleidung perfekt funktionieren kann. Oft wird ein spezieller Aufbau der Sportbekleidung nötig, um jeder verlangten Funktion nachzukommen. So setzen nicht wenige Hersteller auf den Einsatz eines „Lagen-Systems“: Dabei werden dünne Folien – sogenannte Membranen – zwischen die einzelnen Stofflagen des Kleidungsstücks eingearbeitet. Diese verfügen über winzige Poren, welche einerseits den Transport von Feuchtigkeit, die im Inneren entsteht, an die Oberfläche fördern, und andererseits eng genug sind, um Nässe von außen – sprich: Regentropfen – nicht ins Innere der Funktionskleidung dringen zu lassen.

Die verschiedenen Funktionen dieser Sportbekleidung, welche durch den Einsatz von speziellen Materialien und ausgeklügelter Aufbau-Systeme gewährleistet werden, lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Atmungsaktiv
  • Wasserdicht
  • Winddicht
  • Leicht
  • Elastisch
  • Strapazierfähig
  • Schnell trocknend
  • UV-Schutz
  • Pflegeleicht

Aufgrund dieser Funktionen erlaubt die Funktionskleidung dem Sportler die Ausübung seines Hobbies auch unter den schlechtesten Wetterbedingungen. So kann die Kälte eines eisigen Wintermorgens dem Jogger ebenso wenig anhaben wie der starke Regen eines trüben Herbsttages.

Tipps zur Pflege von Funktionskleidung aus dem Bereich Sport

Auch wenn die Funktionskleidung auf eine hohe Strapazierfähigkeit und einfache Pflege hin ausgelegt ist, sollten sich die Besitzer solcher Sportoutfits an ein paar kleine Regeln in Bezug auf die Behandlung der einzelnen Kleidungsstücke halten, damit die Funktionskleidung noch lange perfekt funktioniert. So sollte der Sportfreund schon beim Kauf der Mode darauf achten, mit welcher Kennzeichnung die einzelnen Stücke versehen sind. Denn auch im Bereich Funktionskleidung gibt es gravierende Unterschiede: Vom selbstreinigenden Kleidungsstück über die nur für die Handwäsche geeigneten Klamotten bis hin zur exklusiven Mode, die nur von professionellen Fachleuten gereinigt werden sollte.

Wer selbstreinigende Funktionskleidung kauft, hat natürlich am wenigsten Arbeit damit, da die einzelnen Kleidungsstücke durch moderne Technologie jedes Schmutzpartikel einfach an sich abperlen lassen. Sollten dennoch mal außergewöhnlich hartnäckige Schmutzpartikel – wie Ölflecken – auf den Fasern haften bleiben, lassen sich diese meist ganz einfach mit ein wenig Wasser wieder abwaschen. Funktionskleidung, die problemlos daheim gereinigt werden kann, benötigt oftmals spezielle Waschmittel. Haushaltsübliche Reiniger, Fleckenentferner und Weichspüler sollten dem Material zuliebe nicht zum Einsatz kommen.

Wer diese Tipps beherzigt, wird noch lange Freude an seiner sportlichen Funktionskleidung haben dürfen.

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